Mittwoch, 17.09.2014, 19:00 Uhr, Glashalle Konferenzzentrum Maininsel, 97422 Schweinfurt
Daniela Kühnel M.A. (Rödelsee), Führung durch die Ausstellung: „Schweinfurt und seine Amerikaner“ (Made in Schweinfurt XIII)
(in Zusammenarbeit mit den Museen und Galerien der Stadt Schweinfurt)
Eintritt: frei

Die diesjährige „Made in Schweinfurt-Ausstellung“ widmet sich unter dem Titel „Schweinfurt und seine Amerikaner“ den fast siebzig Jahren, in denen amerikanische Streitkräfte in der Stadt präsent waren. Die Kuratorin der Ausstellung, Daniela Kühnel, macht während eines 45-minütigen Rundgangs auf die Hintergründe und die Konzeption der Ausstellung aufmerksam und führt zu den Besonderheiten wie Jeep, Seifenkiste und Milchbar. Am Ende des Rundgangs besteht die Möglichkeit, die von Max Kidd und dem Team von Y-Concepts erstellte Filmdokumentation „The American Way of Schweinfurt“ anzusehen.


Donnerstag, 02.10.2014, 19:30 Uhr, Museum Otto Schäfer, Judithstr. 16, 97422 Schweinfurt
Prof. Dr. Claudia Wiener (München), „Boney gone to pot“ – Rückert als unkonventioneller Dichter der Befreiungskriege
(in Zusammenarbeit mit dem Museum Otto Schäfer, der Rückert-Gesellschaft und der VHS)
Eintritt: 3,00 Euro

Einen Namen hat sich Friedrich Rückert (1788-1866) als Dichter der Befreiungskriege mit der Publikation seines Bandes »Deutsche Gedichte« erworben: Seine »Geharnischten Sonette« sind nicht zuletzt wegen des ungewohnten Einsatzes dieser Gedichtform für politische Aussagen schnell berühmt geworden. Gerade weil uns aber die national engagierte Dichtung dieser Epoche fremd und peinlich geworden ist, erfordern Rückerts Werke der Jahre 1813 bis 1816 eine kritische Betrachtung. Eine literaturhistorische Analyse verspricht jedenfalls das Ergebnis, dass Rückert sich vom mainstream der damaligen Kampflyrik absetzt, indem er literarische Traditionen überraschend unkonventionell wiederbelebt und zugleich Tendenzen der politischen Karikatur aufgreift, die vor allem in England von herausragenden Zeichnern wie James Gillray (1757-1815) und George Cruikshank(1792-1878) zu einem Höhepunkt des Genres geführt wurden.

Dienstag, 04.11.2014, 19.30 Uhr, Veranstaltungszentrum der Sparkasse Schweinfurt, Siebenbrückleinsgasse, 97421 Schweinfurt
Peter Steinmüller (Schweinfurt), Von der Muckibude zum Fitnesstempel – Wie mit Harry Gelbfarb in Schweinfurt das deutsche Bodybuilding begann.
(in Zusammenarbeit mit der VHS)
Eintritt: 3,00 EURO

Als Harry Gelbfarb im Jahr 1956 in Schweinfurt das erste deutsche Bodybuilding-Studio gründete, hatte er bereits ein abenteuerliches Leben hinter sich. Der Vortrag beschreibt, wie Gelbfarb nach Stationen in Wien, New York und Kalifornien in der Kugellagerstadt sein Zuhause fand. Mit den ersten deutschen Meisterschaften und der Förderung des Kraftsports für Frauen trieb er maßgeblich den Trend zum individuellen Training voran. Wenn heute neun Millionen Deutsche in Fitnessstudios ihre Kraft und Ausdauer trainieren, ist das wesentlich das Verdienst von Harry Gelbfarb, der zu Unrecht in Vergessenheit geriet.